Faszination: Weinland Südafrika

Südafrikas Weinregionen sind in ihrer Schönheit und der Reichhaltigkeit ihrer Flora und Fauna kaum zu überbieten. Die Millionen von Jahre alten verwitterten Weinbergsböden, die Gebirgstäler und die maritimen Einflüsse des Indischen und Atlantischen Ozeans prägen Südafrikas Weinanbau und den Stil der Weine. Die Weißweine glänzen mit Frucht und Eleganz – ideal für den unbeschwerten Genuss. Die geschmeidigen und gehaltvollen Rotweine begeistern mit ihrer Tiefe und Zugänglichkeit. Weiterlesen

Ein Meister des Feuers und der großen Weine: Jan Boland Coetzee

Nur knapp 50 Kilometer von Kapstadt entfernt liegt die historische Stadt Stellenbosch. Die zweitälteste Stadt Südafrikas gilt als Bildungs- und Forschungszentrum des südafrikanischen Weinbaus und kann bereits auf eine lange Tradition zurückblicken. Im 17. Jahrhundert gaben französische Hugenotten ihren reichen Erfahrungsschatz aus der ehemaligen Heimat an die hiesigen Winzer weiter. Mittlerweile werden im Anbaugebiet Stellenbosch Weine aus fast allen klassischen Rebsorten produziert, darunter auch ausgezeichnete rote Cuvées. Weiterlesen

Chutney ist ein „must have“

Beliebte südafrikanische Gewürzmischungen, Soßen und Relishes sind die Produkte der Marke „Mrs H. S. Balls’s Chutney“ . Das ursprüngliche Chutney ist eine aus Pfirsichen, Aprikosen oder Chili nach uraltem Hausrezept (1852) erstellte Würzsoße, die (wie in Deutschland das Ketchup) in keiner südafrikanischen Küche fehlt. Inzwischen wurde das Sortiment um viele Geschmacksrichtungen und Anbieter erweitert. Viele sind Internet erhältlich oder in gut sortierten Feinkostabteilungen erhältlich. Zum Original geht’s hier.

Ein Tag am Meer

„Wie viele Langusten brauchst du für den Ceviche, Monika?“, ruft Jan Ponk aus Fryer’s Cove, während er in der tiefen Felsbrandung vor dem Strandhaus in Strandfontein steht. „Zwei bis drei“, antwortet sie von der Stoep (Afrikaans: Terrasse) aus, und 5 Minuten später kommt Jan mit seiner fangfrischen Beute aus dem Meer.

Dieses beliebte Küstengebiet ist eine Autostunde von Vredendal, dem Herz der West Coast Wine Route, entfernt. Die West Coast ist ein Pflanzenparadies, auf nur einem Quadratmeter finden sich bis zu 2.500 unterschiedliche Arten. Im Frühling, wenn sich das Buschland in einen bunten Blütenteppich verwandelt, kommen Besucher aus der ganzen Welt, um dieses Naturschauspiel zu bestaunen.

Die Bandbreite des Weinangebotes reicht von großen Erzeugern, wie Namaqua Wines und Lutzville Cape Diamond Vineyards bis hin zu exklusiven Weingütern, wie Fryer’s Cove Vineyards und Sir Lambert Wines. Was aber alle Weinerzeuger gemeinsam haben, ist die Leidenschaft für das Meer und den Spaß am Strand, wenn man am Braaifeuer sitzt.

Während des Sommers fahren alle Weinleute an die Küste, um zu tauchen, zu fischen und anschließend die Langusten, frisch gesammelten Muscheln oder den Fang des Tages gemeinsam zu genießen. „Wir nehmen keine Langusten mit nach Hause – wir kommen am nächsten Wochenende wieder und machen das Ganze noch mal“, lachen sie.


Monikas Langusten-Ceviche:

Dieses Gericht stammt aus Südamerika und wird normalerweise aus festfleischigem Weißfisch gemacht. Es gibt viele Abwandlungen mit der Zugabe von Zwiebeln, Koriander, Tomaten und/oder Chili. Der Eigengeschmack der Languste kommt aber am besten mit den einfachsten Zutaten zur Geltung.

  • 2 – 3 rohe Langusten, gesäubert
  • Saft aus 4 Limetten (ersatzweise Zitronen)
  • 1 Chili
  • Olivenöl
  • frisch gemahlenes Salz

Zubereitung:
Das Langustenfleisch in Würfel schneiden und in eine Schüssel legen. Die Limetten auspressen und einen guten Schuss Olivenöl hinzufügen. Großzügig salzen. Die Schüssel abdecken und den Fisch einige STunden (mindestens 3 bis 4) ziehen lassen, bis er milchig-weiß ist. Gegebenenfalls ein wenig Flüssigkeit abgießen und einen Schuss Olivenöl hinzugeben. Mit frischem Schnittlauch oder Koriander garnieren.