Makrele vom Rost

Makrele3Aus Ermangelung von Snoek in Deutschland hat Weinreporter und Südafrika-Fan Mario Scheuermann für diesen sommerlichen Fisch-Teller ein südafrikanisches Braairezept abgewandelt und dafür eine eigene Marinade kreiert! Hier geht es zu seinem Rezept:

“Knoblauch, Chili und kleine Datteltomaten mit Korinander Senfkörnern, Ingwer und Piment in einer Pfanne anrösten und mit Weisswein ablöschen. Auf kleiner Flamme schmoren bis die Masse breiig wird. Dann den Saft einer halben Limone dazugeben, etwas Sojasauce, einige Jalapenos-Ringe und vier Teelöffel Aprikosenmarmelade. Ziehen und abkühlen lassen.

Da es hierzulande keinen Snoek (Hechtmakrele) gibt, habe ich mir beim Fiaschhöker auf dem Lauenburger Wochenmarkt eine europäische Makrele gekauft. Die ist zwar viel kleiner als das Original, aber die Konsistenz ihres Fleisches ist ähnlich. Die Filets waschen, gut abtrocknen auf der Fleischseite mit Meersalz bestreuen und trocknen lassen. Das Salz und die ausgetretene Flüssigkeit abwischen. Nochmals sorgfältig abtrocknen. Auf der Hautseite mit Olivenöl einpinseln und kurz grillen. Dann mit der Hauseite auf die Alufoilie legen und die Marinade auf die Fleischseite geben. Umdrehen und zusammen mit zwei halbierten Chilischoten in der Folie eingeschlagen ca. 2 – 3 Minuten auf dem Grill garen.” (Gastbeitrag: Mario Scheuermann)

[gn_label style=”important”]Weintipp![/gn_label]

Mulderbosch“Das immer wieder faszinierende an diesem Wein seit ich ihn in 1992 zum ersten Mal getrunken habe ist der tropische Fruchtcocktail in der Nase: Banane, Ananas,  Melone und dann am Gaumen diese  explosive Frucht von  reifen Stachelbeeren. Saftig, frisch, dabei  vollmundig und nachhaltig. Das ist Trinkspass pur und zu fast jeder exotischen Küche  vor allem dann wenn sie Schärfe, Süsse und Säure kombiniert wie meine Braai Makrele heute Abend   oder auch zu Curry, Chutney  & Co. Im Augenblck gibt es diesen Wein bei Hawesko in der Sommer Aktion für 8,50 Euro.”